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  • EREIGNISSE

  • 29 September 2015

    Wir möchten Sie zur Eröffnung der, durch das Ministerium für Kultur und Nationales Erbe der Republik Polen vorbereiteten, Sonderausstellung in Zell am See einladen.

    In den ersten Wochen der Besetzung Polens während des 2. Weltkrieges beschäftigen sich deutsche Offiziere planmäßig und gut organisiert mit dem Konfiszieren von öffentlichen, kirchlichen und privaten polnischen Kulturgütern. Insgesamt wurden während des Zweiten Weltkrieges aus Polen ca. 22 Millionen Bücher und 516.000 katalogisierte Kunstwerke geraubt.

     

    Im Herbst des Jahres 1944 beschlossen die deutschen Besatzer die Kunstwerke aus Warschau abzutransportieren. Die Kunstschätze wurden an sichere Orte in Bayern, Sachsen, Thüringen und Österreich verbracht. Einer dieser Orte war das Schloss Fischhorn im Salzburger Land.

     

    Am 5. Oktober 1945 erhielt der polnische Offizier und Maler Bohdan Urbanowicz die Erlaubnis des amerikanischen Militärs mit den Arbeiten auf Schloss Fischhorn zu beginnen. Das Ziel war es, die geraubten polnischen Kulturschätze zu identifizieren sowie diese zum Transport nach Warschau vorzubereiten.
     

     

     

     

     

     

     

     

     

    Zum 70. Jahrestag dieses Ereignisses möchten wir Sie zur Eröffnung der Open-Air-Ausstellung in Zell am See einladen:
    5. Oktober um 14.15 Uhr
    Brucker Bundesstraße 1a, Zell am See (südlicher Vorplatz des Ferry Porsche Congress Centers)
     

    Einladung herunterladen.

     

     

     

    Die Ausstellung ist bis 6. November 2015 zu sehen.

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